Schlaf

Schlaf- ein bewegungsloser Zustand und nichts passiert?

 

Falsch, denn während des Schlafens, das nicht einfach das Gegenteil des Wachzustandes ist, passiert einiges.
- Das Stoffwechselsystem läuft und produziert Hormone, die wichtig für Wachstum, Wundheilung und Zellgeneration sind. Gleichzeitig sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortisol, das zu mehr Entspannung führt.
- Das Immunsystem schüttet große Mengen an Abwehrzellen aus, was sich auch bei Infektionen in einem erhöhten Schlafbedürfnis zeigt
- in der sogenannten REM -Schlafphase (Traumschlaf) werden wichtige Informationen gespeichert und unwichtige aussortiert. Alkohol z.B. stört diese Phase und es kommt nicht selten vor, dass man sich schlechter erinnern kann.
- Die Entgiftung findet statt und Schadstoffe werden abtransportiert.

 

Schlaf ist also lebenswichtig. Dennoch hängt die Gesundheit des Schlafes nicht unbedingt von der Dauer ab, sondern vielmehr von der richtigen Kombination unserer Schlafstadien bzw. Schlafphasen im Schlafzyklus ab.
Ein Zyklus dauert in etwa 70-110 Minuten und wiederholt sich mehrmals pro Nacht.
Grundsätzlich wird zwischen  Einschlafphase – Leichtschlaf – Tiefschlaf (Regenerationszeit) – REM ( Traumschlaf/ ‘Rapid-Eye-Movement‘) unterschieden.
Aber viele kennen es vermutlich: man liegt im Bett, kriegt kein Auge zu, wälzt sich von links nach rechts und wieder zurück. Der Schlaf bleibt aus und man liegt die ganze Nacht wach. Eine schlaflose Nacht im Bett kann manchmal ein wahrer Albtraum sein.
Es gibt viele Gründe, warum zahlreiche Menschen Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen haben. Manchmal liegt es an der Ernährung, am Stress und dem sogenannten Gedankenkarussell.
Machen Sie sich Gedanken über Ihren Lebensstil! Manchmal sind kleine Veränderungen schon erfolgreich!

 

Tipps für eine erholsame Nacht

 

-Das Abendritual
Vielen Menschen helfen Rituale, denn sie helfen uns, unseren Rhythmus zu finden. Sie geben uns Halt im Alltag. Ein Gute Abend Ritual kann uns helfen, den Tag abzuschließen und unseren Körper und Geist auf eine erholsame Nacht vorzubereiten. So ein Ritual braucht weder aufwendig, kompliziert oder teuer sein, noch lange dauern. Das wichtigste beim Finden eines Gute Abend Rituales ist, dass wir es mit Achtsamkeit machen: z.B. eine warme, abendliche Dusche mit ätherischem Lavendelöl, ein Tasse beruhigender Kräutertee , das Lesen eines Buches oder ein Spaziergang in der Natur um den Geist zu Ruhe kommen zu lassen.

 

 -Ruhe
Handy, Laptop, Fernseher, Radio. Überall sind wir Bildern, Tönen und Informationen ausgesetzt. Dabei ist Ruhe ein wertvoller Gegenpol zu unserer schnelllebigen Gesellschaft. Versuchen wir, 30-60 Minuten vor dem Zubettgehen jegliche (technische) Geräusche und Einflüsse so gut es geht zu reduzieren. Schalten wir unser Handy aus. Drehen wir den Fernseher ab. Machen wir uns in Ruhe fertig für die Nacht. Vielleicht möchten wir unseren Tag reflektieren, indem wir uns überlegsen oder aufschreiben, wofür wir an diesem Tag dankbar sind. Das wird uns nicht nur besser schlafen lassen, sondern auch positiver den nächsten Tag beginnen lassen!