Maskne

„MASKNE“: Was tun, wenn das tragen eines Mund-Nasenschutzes zu Hautproblemen führt?

Die Maske ist unter der Corona-Pandemie zum neuen Begleiter im Alltag geworden. Um sich selbst und andere vor dem Virus zu schützen, sollte man den Mund-Nasen-Schutz am besten immer zur Hand haben. Doch das häufige Tragen der Maske setzt auf Dauer unserer Haut zu: Trockene Stellen, aber auch unreine Haut und Pickel, Juckreiz und Irritationen sind Hautprobleme, die in Folge entstehen können. Wie man „Maskne“ effektiv vorbeugt und seiner Haut jetzt Gutes tut.

 

WORAN SIE ERKENNEN, DASS IHRE HAUT UNTER MASKNE LEIDET

Dass die eigene Haut an „Maskne“ leidet, also einer Akne-ähnlichen Erscheinung, macht sich durch unterschiedliche Hautprobleme bemerkbar. Typisch sind jedoch unreine Haut, Mitesser und Pickel, ebenso kann es zu Rötungen und Juckreiz kommen. Das Tragen der  Maske kann hingegen aber auch zum genauen Gegenteil führen: Trockenheit und damit verbundenen schuppigen Stellen auf der Haut.

 

7 TIPPS für die richtige Pflege

 

1. DIE HAUT GRÜNDLICH REINIGEN

Das bedeutet jedoch nicht, Ihre Schutzschicht regelrecht abzuschrubben, sondern die Wahl eines auf den Hauttyp abgestimmten Reinigers, der Rückstände von Make-up, Abgasen und Bakterien beseitigt, die sich durch die Maske abgelagert haben. Für beinahe jeden Hauttyp empfehlenswert sind sanfte Schaumreiniger, die die Haut gründlich reinigen, ohne ihr dabei Feuchtigkeit zu entziehen. Außerdem wird so die durch Maskne gereizte Haut nicht zusätzlich strapaziert (Peelings sind daher nicht empfehlenswert, da sie zusätzlich reizen können).

 

2. AUF DIE PASSENDE FEUCHTIGKEITSPFLEGE SETZEN

Unreine, schnell fettende Haut braucht eine andere Pflege als trockene Haut – das ändert auch das Tragen einer Maske nicht. Daher ist es ratsam, bei Akne und unreiner Haut auf eine leichte, bei trockener und dehydrierter Haut hingegen auf eine intensive Feuchtigkeitspflege zu setzen.
Idealerweise verwenden Sie hyaluronsäurehaltige Produkte. Welche Produkte für ihren Hauttyp ideal sind, erfahren Sie in einem Beratunsgespräch in Ihrer Apotheke.

 

3.DEN SONNENSCHUTZ NICHT VERNACHLÄSSIGEN

Der Gedanke mag naheliegen, dass die Maske auf dem Gesicht die Haut vor der Sonne schützt – das trifft jedoch nur bedingt zu. Denn ganz gleich, ob der Mund-Nasen-Schutz aus Baumwolle, High-Tech-Stoffen oder Vliesstoff besteht, die schädlichen UV-Strahlen gelangen durch diesen durch. Auch Hautprobleme wie bestehende Unreinheiten, Rötungen und Pickel werden durch Sonneneinstrahlung verschlimmert.

 

4.HEILSALBEN VERWENDEN

Betroffene Hautpartien können zusätzlich durch Heilsalben beruhigt werden. Die klassische Bepanthen-Creme, oder generell Salben, welche Ceramide enthalten sind ein SOS-Helfer zur Vorbeugung vor weiteren Irritationen und Rötungen.

 

5. STOFFMASKEN REGELMÄSSIG REINIGEN

Wie bereits eingangs erwähnt, sind verunreinigte Masken die wohl häufigste Ursache für Maskne. Daher ist es empfehlenswert, den Mund-Nasen-Schutz nach jedem Tragen zu reinigen. Weil die Maske auf dem Gesicht liegt, sollte man für die Reinigung auf Waschmittel ohne potenziell reizende Chemikalien setzen. Ideal sind hypo-allergene Waschmittel ohne Duftstoffe. Wer fürchtet, dass die sanftere Wäsche die Maske nicht ausreichend von Schmutz befreit, kann der Wäsche noch einen Schuss Apfelessig hinzufügen, der als natürliches Hausmittel gegen Bakterien, Viren und Pilze angewendet wird.

 

6. MASKEN WECHSELN

Zusätzlich zur Reinigung der Masken empfiehlt es sich, auch unterschiedliche Modelle zu tragen , die sich in Form und Material unterscheiden. So kann es vermieden werden immer dieselben Hautstellen zu irritieren.

 

7.ERNÄHRUNG

Die richtige Kosmetik hilft von außen, Hautunreinheiten in den Griff zu bekommen und die natürliche Schutzschicht zu stärken, aber unserer Ernährung spielt ebenso eine wichtige Rolle in der Hautpflege.
Ein zu hoher Blutzuckerspiegel, Milchprodukte, Alkohol und Nikotin, sollten vermieden werden, während viel grünes Gemüse , generell frisch zubereitetes Essen (keine Fertigprodukte!) mit vielen Antioxidantien hier sehr positive Effekte bringen kann.

 

Im Zweifelsfall jedoch – und wenn Sie die Maskne alleine nicht mehr in den Griff bekommen – ist es ratsam, einen Dermatologen aufzusuchen, der eine individuell angepasste Behandlung und Hautpflege-Routine entwickeln kann.