Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung , die durch eine Überempfindlichkeit gegen Eiweißbestandteile von bestimmten Pollen hervorgerufen wird . Pollen gelangen während der Blütezeit in großen Mengen in die Luft . Sie bewirken an den Schleimhäuten der Atemwege , der Nase und der Augen eine allergische Reaktion . Diese ist auf Allergene zurückzuführen , die sich an bestimmte Antikörper im Gewebe und im Blut binden . Der Kontakt führt zu Freisetzung von entzündungserregenden Stoffen( z.B. Histamin ) . Histamin löst die typischen Beschwerden aus : rinnende Nase , tränende und juckende Augen , kratzender Hals , Asthma .

Heuschnupfen entsteht auf Grund einer angeborenen Neigung zur Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Substanzen, die in der Umwelt auftreten. Diese allergische Reaktionsbereitschaft kann vererbt werden Beim allerersten Kontakt mit Pollen (Allergen) lernt das Immunsystem den fremden Eiweißstoff kennen, dabei wird der Allergiker sensibilisiert. Er entwickelt ein verändertes Reaktionsmuster gegenüber dem Allergen. Infolge werden bei jedem weiteren Kontakt mit diesen Pollen körpereigene Substanzen (z.B. Histamin) freigesetzt, die Symptome eines Heuschnupfens und/oder einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis) he rvorrufen

Welche Medikamente setzt man zur Behandlung ein?

  • Antiallergika ( als Tabletten , Tropfen , Sprays)
  • Abschwellende Nasentropfen (maximal sieben Tage)
  • Mastzell-Stabilisatoren (Cromoglicinsäure)
  • Cortison (Spray, Tabletten)

In manchen Fällen wird der Arzt eine Impfkur (Hyposensibilisierung) vorschlagen. Dabei wird unter ärztlicher Aufsicht über mindestens drei Jahre hinweg eine bestimmte Menge jenes Allergens unter die Haut gespritzt, das die allergische Reaktion auslöst. Das Ziel der Behandlung ist die Toleranz gegenüber dem Allergie auslösenden Material

.